Leider muss man sagen: Heidenau ist heute überall. Fachleute des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) warnen: „Die langfristige Bedrohung durch Extremwetterereignisse aufgrund des Klimawandels wird weiter zunehmen. Die Wahrscheinlichkeit lokaler Extremereignisse mit hoher Schadenintensität steigt.“
Dass die Schadenhöhe 2025 im Vergleich zu 2024 eher unterdurchschnittlich ausfiel, sei „reine Glückssache“ und vor allem auf das Ausbleiben großer Unwetterlagen zurückzuführen. Und was heißt schon „unterdurchschnittliche Schadenhöhe“? Allein bei Kraftfahrzeugen richteten Stürme und Überschwemmungen in Deutschland 2025 immerhin Schäden in Höhe von rund 700 Millionen Euro an.
In dieser Situation kommt es darauf an, private und dienstlich genutzte Fahrzeuge gegen die finanziellen Folgen von Extremwetterschäden, etwa durch Hagel, ordentlich abzusichern. Für Betriebe geht es dabei um mehr als den Schutz einzelner Fahrzeuge: Was passiert, wenn ein Unwetter gleich mehrere Fahrzeuge des Fuhrparks beschädigt? Das kann direkt den Geschäftsbetrieb beeinträchtigen. Doch was zeichnet eine gute Versicherung aus?
„Bei einem zeitgemäßen Versicherungsschutz kommt es vor allem darauf an, dass sämtliche Prozesse an die Herausforderungen durch heutige Großschadenereignisse angepasst sind“, sagt Stefanie Aigner, Abteilungsleiterin Kfz-Schaden bei der VHV Versicherung. Ein zentraler Punkt sei dabei ein Schadenkonzept, das Versicherte schnell, einfach und zuverlässig durch den Schadenprozess begleitet. Aigners Tipp: „Achten Sie bei der Wahl Ihrer Versicherung darauf, dass Sie die Möglichkeit zur Online-Schadenmeldung bietet. Gerade bei Kumulschäden – also immer dann, wenn viele Versicherte von einem einzigen Wetterereignis betroffen sind – fallen dadurch lange Wartezeiten am Telefon weg. Für die Online-Meldung brauchen Sie nicht mehr als die Versicherungsscheinnummer und das Kennzeichen des beschädigten Fahrzeugs.“
Gleich nach der Online-Erfassung des Hagelschadens laufen im Hintergrund alle Prozesse automatisch an: von der Sachverständigenbeauftragung bis zur Terminvergabe einer Schadenbesichtigung. Gute Versicherer verfügen heute außerdem über spezialisierte Hagelteams und nutzen in der Praxis moderne Scan-Technologie. „Auf Basis des Scanprotokolls und der Farbfotos des Hagelscanners wird eine maschinelle Kalkulation erstellt, die anschließend durch die Außendienstsachverständigen qualitätsgesichert wird“, so VHV-Expertin Aigner. Auf diese Weise sind Sie gegen steigende Extremwetterrisiken stets gut gewappnet.
Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, ob Ihr Fuhrpark auch bei zunehmenden Unwettern optimal abgesichert ist.
Corinna Irmer
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